Technische Gebäudeausrüstung (TGA) –Fachplanung der Kostengruppe 400
Die iNeG plant und koordiniert die technischen Anlagen der Kostengruppe 400 für Unternehmen, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Projektentwickler und öffentliche Auftraggeber. Von Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen über Wärmeversorgung, Lufttechnik und Gebäudeautomation bis zu Elektrotechnik, Förderanlagen sowie nutzungsspezifischen Anlagen betrachten wir das Gebäude als technisches Gesamtsystem. Die Elektrotechnik ist bei der iNeG als eigenständige Fachabteilung organisiert und wird auf einer eigenen Leistungsseite vertieft.
Ihre Vorteile
- Gewerkeübergreifende TGA-Fachplanung
- Neubau, Sanierung, Umbau und Modernisierung
- Energieeffiziente und wirtschaftlich belastbare Anlagenkonzepte
- Klare Schnittstellen zwischen Gebäude, Technik und späterem Betrieb
- Persönliche Projektbegleitung von der Aufgabenklärung bis zur Umsetzung

1
Gesamte KG 400
Gewerkeübergreifende TGA-Planung
2
Neu- & Bestandsgebäude
Neubau · Sanierung · Modernisierung
3
Planung & Umsetzung
Von der Konzeptphase bis zur Realisierung
4
Für starke Projektpartner
Unternehmen · Kommunen · Projektentwickler
Die Kostengruppe 400 funktioniert nur als abgestimmtes Gesamtsystem
Die technische Qualität eines Gebäudes entsteht aus dem Zusammenspiel aller Anlagen. Wärmeversorgung, Lufttechnik, Sanitär, Elektrotechnik, Kommunikation, Förderanlagen, nutzungsspezifische Technik und Gebäudeautomation beeinflussen Flächenbedarf, Anschlussleistungen, Regelung, Energieverbrauch, Betriebssicherheit und Investitionskosten. Die KG-400-Hauptseite macht diese Zusammenhänge sichtbar und führt für Detailleistungen zum jeweils verantwortlichen Fachbereich.
Gebäudekühlung wird zur strategischen Planungsaufgabe
Steigende Temperaturen, dichtere Gebäude und höhere interne Lasten erfordern intelligente Konzepte für Komfort, Gesundheit und Energieeffizienz.
Überhitzung vermeiden
Komfort und Nutzung sichern
Kühlenergie begrenzen
Betrieb intelligent regeln
Gebäudekühlung wird zur strategischen Planungsaufgabe
Steigende Außentemperaturen und häufigere Hitzeperioden erhöhen in Deutschland das Risiko überhitzter Innenräume. Für Büro-, Bildungs-, Verwaltungs-, Gesundheits-, Wohn- und Industriegebäude gewinnt deshalb eine vorausschauende Kühl- und Klimastrategie an Bedeutung.
Die iNeG betrachtet Klimatisierung nicht isoliert als Nachrüstung einzelner Klimageräte. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus sommerlichem Wärmeschutz, Verschattung, Speichermassen, Nacht- und bedarfsgerechter Lüftung, effizienter Kälteerzeugung und -verteilung sowie Regelung und Gebäudeautomation.
Ziel sind nutzungsgerechte Raumtemperaturen bei möglichst geringem Energiebedarf, beherrschbaren Betriebskosten und zukunftsfähiger Anlagenkonzeption.
Technische Gebäudeausrüstung für jede Planungsaufgabe
Die iNeG bündelt ihre TGA-Kompetenz in spezialisierten Fachbereichen – von Klima- und Kältetechnik über HLS und Gebäudeautomation bis zur technischen Planung und Modernisierung im Bestand. So erhalten Sie für jede Aufgabe die passende fachliche Expertise und eine abgestimmte Planung über die relevanten Schnittstellen hinweg.
TGA-Fachplanung für professionelle Auftraggeber und komplexe Gebäude
Wir unterstützen Unternehmen, Industrie, Kommunen, öffentliche Auftraggeber, Wohnungsunternehmen, Bestandshalter, Projektentwickler, Architekten und Generalplaner. Im Mittelpunkt stehen Neubauten, Bestandsgebäude, Erweiterungen, Umbauten und technische Modernisierungen, bei denen mehrere Gewerke und Schnittstellen belastbar koordiniert werden müssen.
Fachplanung der gesamten Kostengruppe 400 nach DIN 276
Unsere Gewerke der Technischen Gebäudeausrüstung
KG 410
Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
Planung von Trinkwasser-, Warmwasser-, Abwasser-, Entwässerungs- und – projektabhängig – Gasanlagen. Im Fokus stehen Versorgungssicherheit, Hygiene, technische Schnittstellen, Dimensionierung und ein wirtschaftlicher Betrieb.
KG 420
Wärmeversorgungsanlagen
Planung wirtschaftlicher Wärmeversorgungsanlagen für Neubau, Bestand und Modernisierung – einschließlich Wärmeerzeugung, Verteilung, Übergabe, hydraulischer Einbindung, Regelung und erneuerbarer Wärmeerzeugung.
KG 430
Raumlufttechnische Anlagen
Planung von Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen einschließlich Luftbehandlung, Wärmerückgewinnung, Kälteerzeugung, Verteilung und bedarfsgerechter Regelung. Angesichts steigender Temperaturen werden sommerlicher Komfort, Überhitzungsrisiken, zukünftige Kühllasten, Energiebedarf und Betriebskosten gemeinsam bewertet. Passive Maßnahmen und ihre Schnittstellen zur aktiven Kühlung sind in der Planung mitzudenken.
KG 440
Elektrische Anlagen
Elektrische Anlagen werden durch die eigenständige Abteilung Elektrotechnik bearbeitet. Dazu gehören unter anderem Stromversorgung, Verteilungen, Beleuchtung, Sicherheitsstrom, Erdung, Blitzschutz und weitere elektrotechnische Systeme.
KG 450
Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen
Die eigenständige Abteilung Elektrotechnik plant und koordiniert Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnische Anlagen. Dazu können Daten- und Kommunikationsnetze, Brandmelde-, Alarm-, Zutritts- oder weitere Sicherheitssysteme gehören.
KG 460
Förderanlagen
Planung und Koordination von Förderanlagen wie Aufzügen, Fahrtreppen, Hebe- und Transportsystemen. Anforderungen an Nutzung, Barrierefreiheit, Sicherheit, Baukörper, Energieversorgung und Schnittstellen werden projektbezogen zusammengeführt.
KG 470
Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen
Planung und Koordination nutzungsspezifischer bzw. verfahrenstechnischer Anlagen, beispielsweise für Küchen, Labore, medizinische Bereiche, Werkstätten, Produktion oder besondere Medienversorgung – abhängig von Gebäudenutzung und Projektumfang.
KG 490
Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
Ergänzende technische Maßnahmen, Provisorien, besondere Schutz-, Demontage-, Anpassungs- oder Koordinationsleistungen werden projektbezogen erfasst und in die Gesamtplanung der KG 400 integriert.
KG 480
Gebäude- und Anlagenautomation
Planung wirtschaftlicher Wärmeversorgungsanlagen für Neubau, Bestand und Modernisierung – einschließlich Wärmeerzeugung, Verteilung, Übergabe, hydraulischer Einbindung, Regelung und erneuerbarer Wärmeerzeugung.
Leistungsumfang
Von der Aufgabenklärung bis zur umsetzbaren TGA-Planung
Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach Projektart, Planungsstand, Gebäudestruktur und benötigten Gewerken. Die iNeG unterstützt bei der technischen Einordnung, Planung, Koordination und Umsetzung von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung. Leistungen und Verantwortlichkeiten werden zu Projektbeginn klar abgegrenzt.
- Grundlagenermittlung, Bestandsaufnahme und Prüfung vorhandener Unterlagen
- Nutzungs-, Bedarfs- und Randbedingungen erfassen
- Varianten, Anlagenkonzepte und technische Zielbilder entwickeln
- Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Betriebsanforderungen einordnen
- Technische Berechnungen, Dimensionierung und Planunterlagen erstellen
- Schnittstellen zwischen Gewerken, Architektur, Bau und Betrieb koordinieren
- Ausschreibung und Vergabe fachlich unterstützen
- Umsetzung, Qualitätssicherung, Inbetriebnahme und Übergabe projektbezogen begleiten
TGA-Planung für Neubau, Sanierung und Modernisierung
Neubau
Im Neubau werden technische Systeme, Flächen, Schächte, Anschlussleistungen, Regelung und spätere Betriebsführung frühzeitig aufeinander abgestimmt. Eine belastbare TGA-Planung reduziert Schnittstellenkonflikte, vermeidet spätere Umplanungen und schafft eine klare Grundlage für Ausschreibung, Bau und Inbetriebnahme.
Bestand
Im Bestand beginnt die Planung mit einer belastbaren Aufnahme der vorhandenen Anlagen, Nutzungen und technischen Randbedingungen. Modernisierungsvarianten müssen in die bestehende Gebäudestruktur, laufende Nutzung und vorhandene Infrastruktur passen. Die iNeG entwickelt Maßnahmen, Etappen und Schnittstellen so, dass technische Verbesserungen umsetzbar und wirtschaftlich einzuordnen bleiben.
Projektablauf
So entsteht aus einer Aufgabenstellung eine umsetzbare TGA-Lösung
1
Projekt und Anforderungen erfassen
Gebäudetyp, Nutzung, Projektstand, Zeitrahmen, Investitionsziele und benötigte Gewerke klären.
2
Bestand und Randbedingungen bewerten
Vorhandene Unterlagen, Anlagen, Anschlüsse, Flächen, Schnittstellen und technische Risiken erfassen.
3
Zielkonzept und Varianten entwickeln
Technische Lösungen vergleichen und Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Betrieb und Umsetzbarkeit einordnen.
4
Planung und Koordination ausarbeiten
Berechnungen, Dimensionierungen, Pläne, Schemata und gewerkeübergreifende Schnittstellen konkretisieren.
5
Ausschreibung und Umsetzung vorbereiten
Leistungen nachvollziehbar beschreiben, Angebote fachlich bewerten und die Umsetzung strukturiert vorbereiten.
6
Bau, Inbetriebnahme und Betrieb begleiten
Qualität, Funktionen, Dokumentation, Übergabe und betriebliche Anforderungen projektbezogen absichern.
Warum iNeG
Technische Planung mit Energie- und Wirtschaftlichkeitsblick
Die iNeG verbindet TGA-Fachplanung mit Erfahrung in Energieeffizienz, Energieberatung, erneuerbaren Energien und Versorgungskonzepten. Dadurch werden technische Anlagen nicht nur auf die Errichtung, sondern auch auf Energieverbrauch, Betrieb und zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Als unabhängiges Ingenieurbüro arbeiten wir mit klaren Verantwortlichkeiten, persönlicher Projektbetreuung und qualitätsgesicherten Prozessen.
- Gewerkeübergreifende Fachkompetenz innerhalb eines Ingenieurbüros
- Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit als Bestandteil der Planung
- Erfahrung mit Neubau, Bestand, Umbau und komplexen Versorgungssystemen
- Persönliche Ansprechpartner und nachvollziehbare Projektkommunikation
- ISO-9001-zertifiziertes Qualitätsmanagement
- Schnittstellen zu Energieberatung, Monitoring, Förderlogik und erneuerbaren Energien
Unsere Referenzen im Bereich Technische Gebäudeausrüstung
Ausgewählte Projekte der Technischen Gebäudeausrüstung
Umbau und Erweiterung des Andreaskindergartens
in Wallenhorst
Neubau eines klimafreundlichen Wärmepumpenquartiers in Warendorf
Umbau einer Heizzentrale »Am Zechenring« in Herne
Umbau Heizzentrale und Neubau Wärmenetz am Zechenring in Herne
Wohnquartier »Am Krögen« in Bargteheide
Neubau eines Wohnbauprojekts am Krögen, Baufeld 5 in Bargteheide

Ihr direkter Kontakt für Projektanfragen, erste fachliche Einordnungen und die Vermittlung an die passenden Expert:innen der iNeG.
Vertrieb/Kundenmanagement
MARC BÖTTCHER
Häufige Fragen zur Technischen Gebäudeausrüstung
Zur Kostengruppe 400 „Bauwerk – Technische Anlagen“ gehören nach DIN 276 die Gruppen KG 410 bis KG 490: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgung, Raumlufttechnik, elektrische Anlagen, Kommunikations-/Sicherheits-/Informationstechnik, Förderanlagen, nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen, Gebäude- und Anlagenautomation sowie sonstige Maßnahmen für technische Anlagen.
TGA ist der übergeordnete Begriff für die technischen Anlagen eines Gebäudes und entspricht in der Kostenplanung im Kern der Kostengruppe 400 nach DIN 276. HKLS/HLS bezeichnet nur einen Teilbereich, insbesondere Wärmeversorgung, Lufttechnik sowie Sanitär. Elektrotechnik, Förderanlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Gebäudeautomation gehören ebenfalls zur Gesamtbetrachtung der KG 400.
Ja. Die Planung kann sowohl Neubauten als auch Sanierungen, Umbauten, Erweiterungen und Modernisierungen im Bestand umfassen. Im Bestand werden vorhandene Anlagen, Gebäudestruktur, laufende Nutzung und technische Schnittstellen besonders berücksichtigt.
Die iNeG plant Technische Gebäudeausrüstung unter anderem für Gewerbe- und Industriegebäude, öffentliche Gebäude, Wohnungsbestände, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie weitere komplexe Neu- und Bestandsgebäude. Die Eignung wird projektbezogen geprüft.
Das hängt von Projektumfang, Schnittstellen und Planungsstand ab. Einzelne Gewerke können grundsätzlich separat betrachtet werden. Bei komplexen Projekten ist jedoch eine abgestimmte Planung mehrerer Gewerke häufig technisch und wirtschaftlich sinnvoller.
Beides muss klar getrennt dargestellt werden: Fachlich gehören elektrische sowie Kommunikations- und Sicherheitssysteme zur Kostengruppe 400. Organisatorisch ist Elektrotechnik bei der iNeG jedoch eine eigenständige Abteilung. Die KG-400-Hauptseite zeigt deshalb die Schnittstellen und leitet für KG 440 und KG 450 auf die eigene Elektrotechnik-Seite weiter.
Der konkrete Leistungsumfang wird projektbezogen vereinbart. Je nach Aufgabenstellung kann die Unterstützung von der Grundlagenermittlung und Konzeptentwicklung über Planung und Ausschreibung bis zur Umsetzungs- und Inbetriebnahmebegleitung reichen. Die Leistungsphasen und Verantwortlichkeiten werden vor Beauftragung eindeutig festgelegt.
Ja, sofern dies Bestandteil des vereinbarten Leistungsumfangs ist. Dazu können die Erstellung von Leistungsverzeichnissen, fachliche Angebotsprüfung, Unterstützung bei der Vergabe, Qualitätssicherung während der Umsetzung sowie Begleitung von Inbetriebnahme und Übergabe gehören.
Energieeffizienz wird nicht auf einzelne Geräte reduziert. Entscheidend sind Dimensionierung, Regelung, Nutzungsprofile, Systemtemperaturen, Betriebszeiten, Rückgewinnung, Messbarkeit und das Zusammenspiel der Gewerke. Diese Faktoren werden gemeinsam mit Investition, Betriebskosten und Umsetzbarkeit bewertet.
Gebäudeautomation ist besonders relevant, wenn mehrere technische Anlagen bedarfsgerecht zusammenarbeiten sollen. Sie ermöglicht Regelung, Betriebsüberwachung, Zeitprogramme, Messdatenerfassung und Optimierung. Der sinnvolle Umfang richtet sich nach Gebäude, Nutzung, Anlagenkomplexität und Betriebsorganisation.
Steigende Außentemperaturen und häufigere Hitzeperioden erhöhen das Risiko überhitzter Innenräume und den Bedarf an belastbaren Kühlkonzepten. Eine wirtschaftliche Lösung beginnt jedoch nicht automatisch mit mehr Klimageräten. Zuerst werden Nutzung, interne und solare Lasten, sommerlicher Wärmeschutz, Verschattung, Lüftung und Speichermassen bewertet. Der verbleibende Kühlbedarf wird anschließend mit effizienter Kälteerzeugung, Verteilung, Regelung und Gebäudeautomation abgedeckt.
Hilfreich sind eine kurze Projektbeschreibung, Gebäudeart und Standort, vorhandene Pläne, Flächen- und Nutzungsangaben, Angaben zu bestehenden Anlagen sowie der aktuelle Planungs- oder Sanierungsstand. Für die erste Kontaktaufnahme genügt eine strukturierte Kurzbeschreibung; weitere Unterlagen können anschließend gezielt angefordert werden.
Nein. Der Schwerpunkt liegt auf Ingenieurleistungen im Energie- und TGA-Bereich. Architektur- und Tragwerksplanungsleistungen sind nicht Bestandteil dieser Leistung und müssen bei Bedarf durch entsprechend qualifizierte Fachplaner abgedeckt werden.








