Klima- und Kältetechnik für energieeffiziente Gebäude
Steigende Außentemperaturen, längere Hitzeperioden und hohe interne Lasten erhöhen die Anforderungen an Gebäude und technische Anlagen. Die iNeG entwickelt Kühl- und Klimakonzepte für Neu- und Bestandsgebäude, die Nutzung, sommerlichen Wärmeschutz, Lüftung, Kälteerzeugung, Verteilung und Regelung als zusammenhängendes System betrachten.
- Kühllasten und Überhitzungsrisiken belastbar bewerten
- Passive und aktive Maßnahmen technisch aufeinander abstimmen
- Energieeffiziente Kälteerzeugung und -verteilung planen
- Regelung, Monitoring und Gebäudeautomation integrieren
- Bestandsgebäude wirtschaftlich und schrittweise modernisieren
Gebäudekühlung wird zur strategischen Planungsaufgabe
Klimatisierung ist nicht mehr nur ein Komfortthema. In Büros, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Gesundheitsimmobilien, Wohngebäuden und Produktionsbereichen beeinflussen Raumtemperaturen Nutzung, Arbeitsbedingungen, technische Prozesse und Betriebssicherheit. Eine belastbare Planung muss heutige Lasten ebenso berücksichtigen wie veränderte klimatische Randbedingungen und zukünftige Nutzungen.
Nicht mit mehr Klimageräten beginnen
Eine wirtschaftliche Kühlstrategie beginnt mit der Frage, wie Kühllasten vermieden oder reduziert werden können. Erst danach wird der verbleibende Bedarf technisch gedeckt. Passive Maßnahmen werden an den Schnittstellen zur Fassade und Bauphysik berücksichtigt; die iNeG plant die aktive Anlagen- und Regelungstechnik innerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs.
- Nutzung, interne Lasten und solare Gewinne erfassen
- Sommerlichen Wärmeschutz, Verschattung und Speichermassen berücksichtigen
- Nachtlüftung, freie Kühlung und Wärmerückgewinnung prüfen
- Kälteerzeugung, Verteilung und Übergabe bedarfsgerecht dimensionieren
- Regelung, Betriebszeiten, Messkonzept und Monitoring definieren
Unsere Leistungen in der Klima- und Kältetechnik
Die Leistungen werden auf Gebäude, Nutzung und Projektstand zugeschnitten.
1
Bestandsaufnahme und Bewertung vorhandener Klima- und Kälteanlagen
2
Kühl- und Kühllastkonzepte sowie Variantenvergleich
3
Planung von Kälteerzeugung, Rückkühlung, Verteilung und Übergabesystemen
4
Raumlufttechnik, Luftbehandlung, Entfeuchtung und Wärmerückgewinnung
5
Schnittstellen zu Elektrotechnik, Gebäudeautomation, PV und Energiemonitoring
6
Ausschreibung, Umsetzungs- und Inbetriebnahmebegleitung nach Projektumfang
Energiebedarf und Betriebskosten beherrschen
Kältebedarf fällt häufig dann an, wenn gleichzeitig hohe elektrische Lasten auftreten. Anlagenkonzept, Teillastverhalten, Regelung, Rückkühlung, Speichermöglichkeiten und gegebenenfalls lokale Stromerzeugung müssen deshalb gemeinsam bewertet werden. Ziel ist keine theoretische Maximaleffizienz, sondern ein im realen Betrieb beherrschbares System.
Modernisierung im Bestand
Im Bestand treffen neue Komfortanforderungen auf begrenzte Technikflächen, vorhandene Elektroanschlüsse und laufende Nutzung. Die Planung klärt, welche Maßnahmen kurzfristig wirksam sind, welche Zentraltechnik ersetzt werden muss und wie Bauabschnitte ohne unnötige Betriebsunterbrechungen umgesetzt werden können.
Typische Projekte und Gebäudenutzungen
Die Seite richtet sich an professionelle Auftraggeber mit zentralen oder komplexen Kühlanforderungen.
Büro-, Verwaltungs- und Bildungsgebäude
Gesundheits-, Pflege- und Sozialimmobilien
Gewerbe- und Industriegebäude
Wohnungsbestände und größere Mehrfamilienhäuser
Server-, Technik- und nutzungsspezifische Bereiche
Häufig gestellte Fragen
Steigende Temperaturen, häufigere Hitzeperioden und hohe interne Lasten erhöhen das Risiko überhitzter Räume. Gleichzeitig müssen Energiebedarf und elektrische Spitzenlasten beherrscht werden.
Ja. Im Bestand können Zustand, Leistung, Regelung und Erweiterbarkeit bewertet und daraus Modernisierungsvarianten entwickelt werden.
Ja, an den relevanten Schnittstellen. Verschattung, Speichermassen, Fassade und Lüftungsstrategien beeinflussen den Kühlbedarf. Die Verantwortung für Bauphysik oder Fassadenplanung ist projektbezogen abzugrenzen.
Je nach Projekt umfasst es Lasten, Temperaturniveaus, Erzeugung, Rückkühlung, Verteilung, Übergabe, Regelung, Betriebszeiten, Messung und Schnittstellen zu Stromversorgung und Automation.
PV-Erzeugung und Kühlbedarf können zeitlich gut zusammenpassen. Ob eine Einbindung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, muss anhand von Lastprofil, Anlage und Gebäudenutzung geprüft werden.
Hilfreich sind Nutzungszeiten, Flächen, Raumtemperaturen, Anlagenunterlagen, Verbrauchs- und Leistungsdaten, Beschwerden oder Störungsmeldungen sowie Informationen zu geplanten Nutzungsänderungen.

Ihr direkter Kontakt für Projektanfragen, erste fachliche Einordnungen und die Vermittlung an die passenden Expert:innen der iNeG.
Vertrieb/Kundenmanagement
MARC BÖTTCHER



