Auftakt der „Wochen der Wärme“ 2026 in Steyerberg
Auftakt der „Wochen der Wärme“ 2026 in Steyerberg
Am 31. August fiel in Steyerberg der Startschuss für die diesjährigen „Wochen der Wärme“. Mit dem niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Christian Meyer eröffnete die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) die landesweite Kampagne mit ihrer Auftaktveranstaltung direkt am Wärmenetz in Steyerberg.
Mit dabei waren unter anderem Steyerbergs Bürgermeister Marcus Meyer, Vertreterinnen und Vertreter der KEAN sowie zahlreiche Partner aus dem Bereich der Energie- und Wärmeberatung. Auch Herr Weber, unserer Auftraggeber und Gründungsmitglied der Bürgerenergie Steyerberg-Fernwärme eG, war vor Ort und gab gemeinsam mit den weiteren Projektbeteiligten Einblicke in die Entwicklung des Wärmenetzes.
Das bestehende Wärmenetz wurde auf rund 450 Hausanschlüsse und knapp 30 km Trasse erweitert. In der neuen Technikzentrale werden Solarthermie, Luft-Wasser-Wärmepumpen, Booster-Wärmepumpen, ein Biomasse-Hackgutkessel, eine PV-Dachanlage und ein Großwärmespeicher miteinander kombiniert.
Auch für uns als iNeG war die Auftaktveranstaltung ein Anlass, auf die langjährige Entwicklung des Projekts zurückzublicken. Michael Grosse Kettler begleitet das Wärmenetz in Steyerberg als Gesamtprojektleiter von Beginn an und hat dessen Entwicklung von der ursprünglichen Planung bis zur heutigen Erweiterung mitgestaltet. Gemeinsam mit unserem Kollegen Gregor Scheppelmann aus dem Vertrieb war er vor Ort.
Besonders spannend ist dabei der Blick nach vorn: In Steyerberg ist die Ansiedlung weiterer Industrie geplant, unter anderem eine Aluminium-Gießerei. Die dabei entstehende Abwärme könnte perspektivisch in das Wärmenetz eingespeist werden. Auch über die Ansiedlung eines Herstellers für eFuels wird gesprochen.
Damit wird deutlich: Ein zukunftsfähiges Wärmenetz ist nicht nur eine Frage der Wärmeversorgung von heute. Es schafft auch die Grundlage dafür, neue erneuerbare Wärmequellen und industrielle Abwärme künftig sinnvoll zu integrieren.
Ein starkes Beispiel dafür, wie die Wärmewende vor Ort gemeinsam mit Kommune, Wirtschaft und Projektpartnern gestaltet werden kann. Wir freuen uns, diesen Weg in Steyerberg von Anfang an begleiten zu dürfen.





