Beim Neubau des Besicherungsheizwerks der Fernwärmeversorgung Stapelfeld wurden in den letzten Wochen weitere Meilensteine erreicht.

Nach dem Baubeginn im Februar ist das Gebäude inzwischen weitestgehend fertiggestellt, sodass eine Teilabnahme zusammen mit den Gemeindevertretern und dem Architekten bereits vor zwei Wochen stattfinden konnte. Auch das resedagrüne Dach aus Sandwichpaneelen ist fertig und konnte abgenommen werden.

Auf der großen unbebauten Fläche auf der Ostseite des Grundstücks ist im Frühjahr von der Gemeinde Stapelfeld eine spezielle, insektenfreundliche Saatmischung ausgebracht worden. Die Pflanzen sind inzwischen gewachsen und aufgeblüht. So wird die ehemalige Ackerfläche einen dauerhaften Beitrag zum Insektenschutz in Deutschland beitragen.

Nachdem das Gerüst vollständig zurückgebaut worden ist, konnte nun das Gewerk Heizungsbau mit der Ausführung der Arbeiten beginnen. Gestern wurden zunächst die beiden großen Heizkessel mit je 4 MW Heizleistung per Schwerlasttransport angeliefert und mit einem Autokran abgeladen. Die Einbringung musste dann von Hand erfolgen. Nur so war gewährleistet, dass die jeweils 7,5 Tonnen schweren Kessel sicher und mit höchster Präzision durch die Türöffnung in das Gebäude hineingeschoben werden konnten. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleichzeitig die meisten anderen großen Komponenten wie Druckhaltungsanlagen, Absperrarmaturen, die hydraulische Weiche und die großen DN200 Rohrleitungen geliefert und in das Gebäude gebracht.

Dank der intensiven Vorbereitung und der guten Zusammenarbeit von Fachplanern, Bauleitung, SiGeKo und den ausführenden Unternehmen konnten alle Arbeitsschritte reibungslos und Termingerecht ausgeführt werden.

Die Inbetriebnahme des Besicherungsheizwerks ist für Ende August dieses Jahres geplant.

 

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