In Warendorf soll auf etwa 17,6 ha Fläche ein Neubaugebiet geschaffen werden, um damit der nächsten Elterngeneration die Voraussetzungen zum Bau ihres Eigenheimes zu schaffen. Dieses Baugebiet soll ab Anfang 2020 erschlossen werden.
Aufgrund der tendenziell sinkenden Gasabsätze in Versorgungsnetzen, den hohen Investitionskosten bei der Verlegung von Gasnetzen, der hohen energetischen Effizienz von Neubauten und der hohen Wechselbereitschaft der Kunden müssen sich die lokalen Energieversorgungsunternehmen (EVU) die Frage stellen, ob es heute noch wirtschaftlich darstellbar ist in Neubaugebieten Gasleitungen zu verlegen.
Die Stadtwerke Warendorf GmbH / Warendorfer Energieversorgung GmbH haben durch die iNeG alternative Versorgungsvarianten zur Standarderschließung mittels Gasleitung und zur Eigenversorgung mittels Wärmepumpe/Solarthermie prüfen lassen. Im Rahmen der Erstellung einer Machbarkeitsstudie ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Versorgung mittels “kalter Nahwärme” eine optimale Lösung darstellt.

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